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Grußwort Daniel Bahr, MdB

 

Daniel Bahr, MdBBesonders in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erlebte die Medizin große Erfolge. Neuere Narkosemittel beispielsweise ermöglichten nun chirurgische Eingriffe, die bis dahin als unmöglich angesehen wurden.

Inzwischen können immer mehr schwere Krankheiten erfolgreich therapiert werden. Aber weiterhin treffen wir regelmäßig auf schwerstkranke Patientinnen und Patienten, bei deren Behandlung die moderne Medizin an ihre Grenzen stößt.

Hier ist häufig die Schmerztherapie gefragt - und damit auch Ihr Wissen aus dem Bereich der Anästhesie und der Intensivmedizin. Es sind die akuten und chronischen Schmerzen Ihrer Patientinnen und Patienten, die Ihren täglichen Einsatz fordern. Dabei sehen Sie es als eine besondere Aufgabe an, den Menschen unnötige Schmerzen zu ersparen. Ihrem unermüdlichen Engagement ist es zu verdanken, dass sich viele Patientinnen und Patientinnen über ein Plus an Lebensqualität freuen dürfen. Mit Überzeugung setze ich mich daher für die Stärkung der Schmerztherapie und somit für Ihre Arbeit ein. So enthält die vom Bundesgesundheitsministerium unterstützte Plattform Nationale Gesundheitsziele mit dem neuen Gesundheitsziel „Gesund älter werden“ einen wichtigen Baustein zur Verbesserung der Schmerzbehandlung im Alter. Darüber hinaus werden von uns aber auch noch weitere Initiativen und Projekte zum Ausbau der Schmerztherapie in Deutschland finanziell gefördert. Mit dem Ziel, die Schmerztherapie in der ärztlichen Ausbildung zu stärken, haben wir im Rahmen der aktuellen Änderung der Approbationsordnung für Ärzte die Schmerztherapie ausdrücklich als Querschnittsbereich benannt.

Die Schmerztherapie zählt neben der Palliativmedizin, der Intensiv- und der Notfallmedizin zu den Säulen der Anästhesiologie. Sie ist Inhalt vieler Vorträge auf Ihrem 15. Hauptstadtkongress für Anästhesiologie und Intensivtherapie. Es ist damit ein wesentlicher Verdienst dieses jährlich stattfindenden Kongresses, dass neue wissenschaftliche Erkenntnisse der Schmerzforschung und die spezifischen Herausforderungen der Schmerztherapie klinisch tätigen Ärzten vorgestellt werden.

Ihnen, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, wünsche ich zwei informative Kongresstage in Berlin.

Daniel Bahr, MdB
Bundesminister